no more marketing
read englisch below
Heute habe ich einen Gedanken gehört – und Achtung, das sind jetzt meine eigenen Worte:
…“Wenn man sich in seiner eigenen Wertigkeit annimmt, also den Mut hat, sich zu 100 % anzunehmen und zu sich zu stehen, entsteht plötzlich ein(e) Wert(igkeit), mit der man in den Austausch mit der Welt gehen kann.”…
Das hat Klick gemacht.
Das ergibt für mich so viel Sinn.
Man TUT nicht in erster Linie.
Man IST.
Nicht um des Geldes, des Erfolgs oder eines Ziels willen, sondern weil man diese Wertigkeit bereits IST, tut man was aus einem heraus will!
Man hat den Mut, sich zu zeigen – und zieht dadurch an.
Ist das nicht eigentlich das Gleiche wie Personal Branding?
Ja.
Und nein.
Wenn ich heute die Worte „Marke aufbauen“ oder „eine Brand kreieren“ höre, bekomme ich mittlerweile fast Pusteln.
Nicht falsch verstehen.
Ich habe das alles gemacht.
Immer wieder.
Und ich würde sogar behaupten: ziemlich gut.
Aber sobald der Auftritt fertig war, ging nichts mehr.
Tot.
Aus.
Ende.
Keine Energie mehr.
Weil die Hülle nicht gefüllt war.
Ich liebe es zu gestalten.
Und genau darin lag lange meine größte Energie: in der Kreation der Hülle.
Das eigentliche Füllen fühlte sich dagegen oft nach Kampf an.
Nach Konkurrenz.
Nach „nur wer am lautesten schreit, wird gehört“.
Nach dem Buhlen um einen endlichen Markt.
Aber nie nach mir.
Ich will das nicht mehr.
Ich KANN das nicht mehr.
Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht mehr daran.
Vielleicht hab ich das tatsächlich noch nie.
Vielleicht waren diese ganzen Marketing Regeln auch immer nur die „Stützräder“,
Weil es verdammt überwältigend sein kann, sich wirklich authentisch zu zeigen.
Heute habe ich keinen Businessplan.
Kein Branding-Kit.
Keine ausgefeilte Marketingstrategie.
Und ich bin auch nicht „spitz positioniert“.
Es entwickelt sich.
Ganz organisch.
Ich bin vielseitig.
Ich habe viele Interessen, viele Talente, unterschiedliche Expertisen und inzwischen eine Menge Erfahrung.
Was früher ausgeblendet werden musste um „die Marke/die Brand/ das Image nicht zu verwässern“ verbinde ich heute.
Einfach weil es sich gut anfühlt.
Weil es sich nach MIR anfühlt.
Weil es mir Energie gibt.
Freude.
Inspiration.
Und vor allem bleibt mir die Freude am Kreieren.
Wenn es ein Text ist zu dem ich mich hingerissen fühle, wird es ein Editorial.
Wenn es ein Bild ist, wird es vielleicht eine Edition.
Oder einfach ein Beitrag, eine Story…
Zum ersten Mal fühlt sich meine Sichtbarkeit wirklich nach mir an.
Wenn Du Dich angesprochen fühlst, freue ich mich sehr!
Ich freue mich über einen Austausch - als Kommentar, per Mail oder auch einfach über ein Like.
Und wenn du Lust hast, mehr zu lesen oder zu sehen, freue ich mich, wenn du meinen Newsletter abonnierst.
Keine Sorge:
Ich melde mich regelmäßig, aber nicht übermäßig.
alexa
(e)
Today I heard a thought—and these are my own words now:
When you truly accept your own inherent worth, when you have the courage to fully accept yourself and stand by who you are, something changes. Suddenly, you have a sense of worth from which you can genuinely engage with the world.
That really clicked.
It makes so much sense.
Maybe you feel the same?
We don't primarily DO.
We ARE.
Not for money.
Not for success.
Not to reach some goal.
But because we already ARE that worth, we naturally do what wants to emerge from within us.
We have the courage to show up.
And from there, we attract.
Isn't that basically the same as personal branding?
Yes.
And no.
These days, whenever I hear phrases like "build your brand" or "create your personal brand," I almost break out in a rash.
Don't get me wrong.
I've done all of it.
Again and again.
And I'd even say I was pretty good at it.
But once the brand was finished...
Nothing.
Dead.
Done.
No energy left.
Because the shell was empty.
I love creating.
And for years, most of my energy went into creating that shell.
Actually filling it felt exhausting.
Like competition.
Like fighting for attention.
Like believing that only the loudest voice gets heard.
Like competing for a limited market.
But it never felt like me.
I don't want that anymore.
I CAN'T do that anymore.
And honestly...
I don't believe in it anymore.
Maybe I never really did.
Maybe all those marketing rules were just training wheels.
Because showing up authentically can be incredibly overwhelming...especially if it is not done "right".
Today, I don't have a business plan.
No branding kit.
No carefully crafted marketing strategy.
And I'm certainly not "perfectly niched."
Things are simply unfolding.
Organically.
I'm multifaceted.
I have many interests, different talents, several areas of expertise, and by now, a lifetime of experience.
For years, I was told that all of this had to be hidden.
That showing too much would dilute the brand.
Today, I bring those pieces together.
Not because it's strategic.
But because it feels right.
Because it feels like ME.
Because it gives me energy.
Joy.
Inspiration.
And above all, it allows me to keep enjoying the process of creating.
If that becomes a piece of writing, maybe it's an editorial.
If it's an image, maybe it becomes an edition.
Or simply a post.
A story.
A thought.
For the first time, my visibility actually feels like my own.
If this resonates with you, I'd genuinely love to hear from you.
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Don't worry—
I share updates regularly, but never excessively.
