Was sichtbar wird, wenn wir genauer hinsehen

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Ich fotografiere. Ich schreibe. Ich beobachte.

Und ich begleite Menschen dabei, klarer auf sich selbst zu schauen.


Mein Ansatz in der Fotografie war immer derselbe:
Ich habe gesehen, dass Menschen gut sind, so wie sie sind.

Zunächst ganz auf das Äußere bezogen.

Aber das innere Bild, das wir von uns haben, bedingt wie wir die Welt erfahren.

Doch es ist nur ein (gelerntes) Bild.

Und das kann sich verändern.

Wir können es bewusst betrachten, hinterfragen und auch anpassen. Wir können uns dadurch anders wahrnehmen – und auch unsere Welt anders erfahren.

Ich war mein Leben lang selbst auf der Suche.

Erst mit 50 habe ich ein Shooting für mich gebucht. Erst da hab ich mich selbst wieder bewusst von außen betrachtet und angefangen, regelmässig Selfies zu machen.

Es ging mir nicht darum, mich möglichst gut darzustellen.

Ich wollte mir meine Wahrnehmung von mir bewusst zu machen.


Mich betrachten und hinterfragen.

  • Was sehe ich, wenn ich mich ansehe?

  • Wer oder was glaube ich zu sein?

  • Und was davon ist tatsächlich wahr?

  • Was davon kommt von mir?


In der klassischen Porträtfotografie fehlte mir irgendwann der Teil, der für mich heute der wichtigste ist: das bewusste Erfahren der entstandenen Bilder.

Was passiert, wenn ein Mensch sich selbst auf einem Bild begegnet?

Und was kann passieren, wenn wir das Fotografieren bewusst und intentional einsetzen?

Nicht nur, um ein schönes Bild zu erzeugen – sondern um etwas über uns zu erkennen.



Ich habe mich zur
Heilpraktikerin für Psychotherapie
ausbilden lassen.

Hauptsächlich, um in dieser Arbeit mit dem Selbst Sicherheit geben zu können. (Und wie es so schön heisst: “…keine Gefahr für die Volksgesundheit zu sein!…”)

Antworten habe ich dort nur wenige gefunden. Ich habe Namen für Geisteszustände gelernt. Sicherlich hilfreiche Beschreibungen, um sich fachlich auszutauschen – aber keine ausschließliche Wahrheit über einen Menschen.

Und tief in mir blieb dieser Wunsch:

Menschen zu zeigen, dass sie okay sind, so wie sie sind.

Das ist meine Weltsicht.

Wir sind alle geprägt durch unsere Herkunft, Biologie, Genetik und Erziehung durch unsere Kultur, unsere Erfahrungen und Begegnungen. Wir sind nicht falsch. Im besten Fall nur unbewusst. Was davon haben wir selbst gewählt? Welche Rollen gibt unser System uns vor? Vielleicht passt einiges davon heute nicht mehr - oder hat noch nie gepasst.

Wenn etwas hakt, können wir hinschauen. Wir können es hinterfragen, auseinandernehmen und neu zusammensetzen. Wir lernen aktuell, dass selbst unsere genetische Prägung keine unveränderliche Gottgegebenheit mehr zu sein scheint.

Auf meiner eigenen Suche begegnete ich schließlich jemandem, von dem ich lernte, meine Emotionen bewusst zu regulieren und Zusammenhänge zu verstehen. Einiges davon fließt heute in die Art ein, wie ich Menschen begleite. Das Ergebnis für mich war:

Mehr Klarheit.

Mehr Ruhe.

Mehr Sein.

Die Arbeit dahinter ist leise.

Dennoch ist sie herausfordernd.

Aber - wie ich finde - lohnend.

Sind wir bereit, uns wirklich zu begegnen?

Sind wir bereit, hinzusehen?



Es braucht diese Bereitschaft, sich immer wieder sich selbst zu stellen.

Dabei begleite ich.

Fotografie kann ein Werkzeug dafür sein.

Gespräche sind es auf jeden Fall..

➡️ Mehr über meine Begleitung und Sessions erfahren


I photograph. I write. I observe.

And I support people in seeing themselves more clearly.

My approach to photography has always been the same:

I saw that people were good just as they were.

At first, this was entirely about outward appearance.

But the inner image we have of ourselves shapes how we experience the world.

Yet it is only an image – one we have learned.

And that image can change.


We can consciously look at it, question it and adjust it. In doing so, we can perceive ourselves differently – and experience our world differently, too.

I have been searching all my life.

It was not until I was 50 that I booked a photo shoot for myself. Only then did I consciously look at myself from the outside again and begin taking selfies regularly.

It wasn’t about presenting myself in the best possible light.

I wanted to become aware of how I perceived myself.

To look at myself and question what I saw.

  • What do I see when I look at myself?

  • Who or what do I believe myself to be?

  • And how much of that is actually true?

  • What part of it comes from me?



At some point, I realised that classical portrait photography was missing the part that is now the most important to me: consciously experiencing the images that have been created.

What happens when someone encounters themselves in a photograph?

And what can happen when we use photography consciously and intentionally?

Not only to create a beautiful image – but to recognise something about ourselves.


I trained as a Heilpraktikerin für Psychotherapie

– a German non-medical but holistic practitioner of psychotherapy.


Primarily so that I could provide a safe framework for this work with the self. (And, of course as the official phrase puts it: “…not pose a danger to public health!…”)

I found few answers there. I learned names for states of mind. Certainly helpful descriptions for professional communication – but not the one absolute truth about a human being.

And deep inside me, this wish remained:

To show people that they are good enough just as they are.

That is how I see the world.


We are all shaped by our origins, biology, genetics and upbringing; by our culture, experiences and encounters. We are not wrong. At best, we are simply unaware. How much of this did we choose ourselves? Which roles does our system assign to us? Perhaps some of them no longer fit – or never did.

When something feels off, we can look at it. We can question it, take it apart and put it back together in a new way. We are currently learning that even our genetic imprint no longer seems to be something fixed and God-given.

On my own search, I eventually met someone who taught me how to consciously regulate my emotions and understand the connections between things. Some of what I learned flows into the way I support people today. The result, for me, was:

More clarity.

More calm.

More being.

The work behind it is quiet.

Even so, it is challenging.

But – in my view – worthwhile.

Are we ready to truly encounter ourselves?

Are we ready to look?

It takes that willingness to face ourselves, again and again.

That is where I offer support.

Photography can be a tool for this.

Conversations are certainly..

➡️ Learn more about how I work and the sessions I offer. This page is in German. If you are interested in an english session, please reach out.

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